Ein 24/7 Bereitschaftsdienst ist in der Schweiz eine logistische und rechtliche Herausforderung. Wer die Grenzen von Arbeitszeit und Ruhezeit falsch einschätzt, riskiert hohe Bussgelder und Nachzahlungen.
Ein Mitarbeiter darf in einem Zeitraum von 4 Wochen maximal an 7 Tagen Pikettdienst leisten.
Ist die Zeit bis zum Einsatzbeginn zu kurz, wird die gesamte Pikettzeit rechtlich zu Arbeitszeit.
Unter Berücksichtigung von Ferien und Absenzen ist ein Team von 5 Personen das absolute Minimum für 24/7.
Navigieren Sie durch die spezifischen Artikel des Schweizer Arbeitsgesetzes, die den Pikettdienst definieren.
Berechnen Sie die rechtliche Machbarkeit Ihres 24/7-Modells basierend auf Teamgrösse und Interventionsvorgaben.
Wenn der Arbeitnehmer so schnell reagieren muss, dass er seinen Aufenthaltsort nicht frei wählen kann (oder faktisch an den Wohnort/Betrieb gebunden ist), gilt die Bereitschaftszeit als Arbeitszeit.
Der Arbeitnehmer kann Freizeitaktivitäten nachgehen. Die Bereitschaft gilt als Ruhezeit, sofern kein Einsatz erfolgt.
Prüfen Sie Ihre aktuelle Situation auf rechtliche Fallstricke.